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  • Dr. Andreas Schüller

Steffelner Jugend pflanzt den Wald von morgen

Einem Aufruf der Ortsgemeinde und des Forstrevieres Steffeln sind Jugendliche gefolgt und haben einen Samstagvormittag lang Baumsetzlinge gepflanzt. Der Natur- und Geopark Vulkaneifel hat die Aktion finanziell gefördert. Steffeln hat jetzt einen „Zukunftswald“.

Die Ortsbürgermeisterin Sonja Blameuser und der zuständige Revierleiter Thorsten Thelen hatten die Idee für diese Baumpflanzaktion und haben Steffelner Mädchen und Jungen hierfür begeistern können. Die Ortsgemeinde hat die Fläche zur Verfügung gestellt, die mit den nun neugepflanzten Bäumchen zu einer weiteren Anlaufstelle in der Gemarkung werden soll. Mit der Aktion lassen sich im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit gleich mehrere Zielsetzungen verfolgen. Es werden durch Windwurf und Käferbefall entstandene Blößen wiederbestockt, die Auswahl verschiedener Baumarten dient der Diversität auf der Fläche und nicht zuletzt ermöglicht die Pflanzaktion den Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit in und mit dem Wald. Die Mädchen und Jungen haben unter Mithilfe des Forstpersonals die verschiedensten Baumarten wie Europäische Lärchen, Esskastanien, Schwarznuss, Roteichen, Flaumeichen, Baumhasel und Weißtannen gepflanzt und dabei auch die im Forst eingesetzten unterschiedlichen Pflanzwerkzeuge kennen gelernt. Die kleinen Setzlinge werden nun im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte durch ihr Wachstum Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und den darin enthaltenen Kohlenstoff im gebildeten Holz speichern. „Dadurch ist Wald ein unverzichtbarer Baustein beim Klimaschutz“, betont Andreas Schüller Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Dieser hat dann auch die Kosten für die vorbereitenden Arbeiten auf der Fläche, den Gatterbau und die Setzlinge aus dem vom Land gebilligten Naturpark-Handlungsprogramm übernommen. Für Forstamtsleiter Michael Schimper ist die Pflanzaktion mit den Jugendlichen „eine rundum gelungene Maßnahme mit Beispielcharakter, wie man junge Menschen für das Thema Wald begeistern kann“. Der größte Dank gilt den 16 Mädchen und Jungen aus Steffeln, die nun gemeinsam mit ihrem selbstgepflanzten Zukunftswald groß werden können.

Revierleiter Thorsten Thelen erklärt den fachmännischen Gebrauch der Pflanzhacke


Nach getaner Arbeit - die Akteure beim Projekt “Zukunftswald” Steffeln

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1 Comment


robinwood
Aug 21, 2022

Sieht so etwa ein Zukunftswald aus?

1. Ein Wald der von Menschen gepflanzt werden muss? Die Bäume wurden im Frühling gepflanzt und sind im Sommer schon wieder vertrocknet. Dabei müssten es die Förster besser wissen, dass man erst im regenreichen Herbst überhaupt Pflanzungen vornehmen kann.

2. Ein Wald der von einem meterhohen Zaun umgeben ist? Die Fläche musste mit einem Zaun vor Rehen und Hirschen geschützt werden, weil sie sonst bei den hohen Wildbeständen im Steffelner Wald schon längst abgefressen worden wären. Eigentlich müsste sich der Wald natürlich verjüngen können: aus eingetragenen Samen erwachsen junge Bäume. Doch gerade die in Steffeln selten vorkommenden Baumarten werden von Rehen verbissen und können nicht nachwachsen.

3. Ein Wald auf einer zuvor freigeräumten Fläch…

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